Dieser Weg ist auch im Frühjahr und Herbst gut begehbar, wenn die höheren Gipfel schneebedeckt sind. Von Hinterreute bei Wertach führt die Route zunächst hinauf zur Buronhütte. Von dort aus sind die weiteren Höhenunterschiede überschaubar. Über die Haslacher Alpe geht es weiter in Richtung Reuterwanne. Ein lohnender Abstecher führt zur bewirtschafteten Stubental Alpe, die bereits auf österreichischem Gebiet liegt. In der Senke zwischen Reuterwanne und Pfeifferberg erreicht man schließlich die Obere Alpe Reuterwanne (nicht bewirtschaftet). Hier zweigt der Weg zur 1.541 m hohen Reuterwanne rechts ab. Nach einem etwa 20-minütigen, steilen Anstieg über eine Wiese ist der grasbewachsene Gipfel erreicht – mit weiter Aussicht auf zahlreiche Zweitausender im Süden.
Der Rückweg verläuft entlang der westlichen Bergflanke über Wiesen und durch Waldstücke zurück zur Buronhütte und weiter nach Hinterreute.
Wer die Tour verlängern möchte, kann von der Oberen Alpe Reuterwanne über den Höhenweg zur Unteren Alpe Reuterwanne weiterwandern. Von dort führt der Weg über Vorderreute zurück zum Ausgangspunkt in Hinterreute oder weiter bis nach Wertach. Dieses Gebiet ist jedoch zum Schutz des Wildes im Zeitraum vom 15. November bis 30 April gesperrt. -> Detaillierte Informationen zur Sperrung des Wildschutzgebiets finden sich weiter unten.
Die Zufahrt zum Alpenhof Reuterwanne sowie zur Alpe „Untere Reuterwanne“ (1.130 m) ist auch mit dem Pkw möglich. Ein Mautschein für 3,- € kann zu Beginn der Mautstraße am Münzautomaten erworben werden.
In diesem amtlichen Wildschutzgebiet (siehe Grafik) überwintern Rothirsche. Werden sie gestört, verlassen sie die Fütterungsstellen und ziehen sich tiefer in den Wald zurück. Das kostet die Tiere lebenswichtige Energie und führt zu erheblichen Verbiss- und Schälschäden im Schutzwald. Um den Rothirschen ein ungestörtes Überwintern zu ermöglichen, herrscht zeitlich begrenztes Betretungsverbot vom 15.11. bis zum 30.04. Bei Nichtbeachtung können hohe Bußgelder fällig werden.