Traditionelles Funkenfeuer am Sonntag, 26. Februar 2012 ab 19 Uhr
Das "Funkenfeuer" ist ein traditionelles Brauchtum zur Austreibung des strengen und eiskalten Winters. "Funkensonntag" so nennen die Allgäuer den 1. Fastensonntag. In folgenden Ortsteilen lodern die Funkenfeuer: Wertach bei der Stokka-Tanne, in Vorderreute und in Oberellegg.
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Das Funkenfeuer, ursprünglich einmal ein heidnischer Kult zur Austreibung des unliebsamen, strengen und eiskalten Winters, hat sich im Allgäuer Raum bis zum heutigen Tag als traditionelles Brauchtum erhalten. Kaum ist die "Fasnacht" vorbei, so beginnen die Vorbereitungen für den alljährlichen am "Funkensonntag" stattfindenen Funken.
In Wertach wird es den „Funkenbauern“ nicht leicht gemacht, denn sie müssen mit mehreren „Feuern“ konkurrieren. So werden, außer im Ort selbst bei der „Stockatanne“ am „Grünen Pfad“, auch noch in den höher gelegenen Ortsteilen Oberellegg, Vorderreute und Hinterreute Funkenfeuer errichtet. Fällt auch einmal der eine oder andere aus, 3 bis 4 Feuer sind es allemal.
Rezept für Funkenküchle auch Pfosen genannt:
Zutaten
1/8 l Milch, 500 g, Mehl, 40 g Hefe, 80 g Zucker, 70 g Butter, 2 Eier, 1 Prise Salz und ein wenig Zucker zum Bestreuen der fertigen Küchle.
Zubereitung:
Man läßt die Hefe in ein wenig lauwarmer Milch gehen, gibt sie dann mitten in das mit dem Zucker vermischte Mehl und läßt den Teig ca. 30 Min. gehen; dann kommen Butter, Eier und die übriggebliebene Milch sowie die Prise Salz dazu. Man verknetet alles gut miteinander bis der Teig Blasen wirft. Nun läßt man ihn nochmals eine Stunde gehen und schneidet dann große, ovale Stücke ab, die man auf ein mit Mehl bestreutes Brett setzt und wieder eine halbe Stunde gehen läßt. Sodann zeiht man den Teig unter ständigem Drehen von der Mitte her nach außen, so daß sich außen ein starker Rand bildet, das runde Innenfeld aber hauchdünn wird. Die Küchle müssen sofort im schwimmenden Fett herausgebacken und noch heiß mit Zucker bestreut werden. GUTEN APPETIT!!
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