Ein ehemals heidnischer Kult lebt als traditionelles Brauchtum weiter: Das "Bärbele" - Springen und das wilde Treiben der "Rumpelklausen".
Der alte Brauch des "Bärbele Treibens" ist vor einiger Zeit wiederbelebt worden. Als "alte Weiber" verkleidete Frauen ziehen am 4. Dezember - am "Barbara's Tag" - mit ihren Ruten durch Wertachs Straßen und verteilen ab 20 Uhr "Barbarazweige" nach alter Tradition zum Schutz vor Gefahr und Krankheiten. Ab 20.30 Uhr werden dann Hiebe verteilt.
Am Abend des 5. und 6. Dezember sind dann die in Felle gekleideten "Rumpelklausen" unterwegs, die mit ihren Schellen und Ruten recht furchterregend daher kommen und auch Rutenhiebe verteilen. Dieser heidnische Brauch hatte ursprünglich den Sinn, böse Geister und Dämonen auszutreiben.


















