Ausstellung W.G. Sebald
Anlässlich der 10. Jährung des Todestags (14. Dez. 2001) von W.G. Sebald können Sie eine Dauerausstellung über den bekannten Literaten und Schriftsteller besuchen. Sie ist in den Räumen der Tourist - Information Wertach zu besichtigen.
Es handelt sich um eine aus Platzgründen reduzierte Version der Darstellung, wie sie während der Kunstausstellung „w.orten farbe verleihen“ im Pfarrheim Wertach zu sehen war.
Drei Schautafeln bieten noch einmal in knapper Form Einblick in Leben und Werk des international renommierten Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers Winfried Georg Sebald. Zutritt während der Öffnungszeiten der Touristinformation.
Im Zuge des Sebald-Gedächtnisjahres wurde durch die Gemeinde Wertach ein hochwertiger Giclée-Druck des Tripp-Gemäldes „Die weiße Zeit“ erworben, das den Schriftsteller W.G. Sebald eindrucksvoll in 4 Phasen eines Porträts abbildet, wobei das Konterfei von Mal zu Mal mehr ins Dunkel ausblendet. Nun soll das Bild, bevor es seinen endgültigen Platz einnimmt, offiziell eingeführt und in einer Initiative des Wertacher Kunstkreises öffentlich vorgestellt werden.
W.G. Sebald und Jan Peter Tripp aus Tiefenbach waren nicht nur Schulkameraden am Gymnasium Oberstdorf, sondern auch späterhin, bis zu Sebalds Tod, verschworene Künstlerfreunde. Beide waren in ihrer Kunstauffassung sehr verwandt und schätzten sich gegenseitig in hohem Maße. Die hyperrealistisch gemalten Porträts und Gegenstände des Jan Peter Tripp verblüffen und irritieren aufgrund ihrer (scheinbar) hohen fotografischen Identität.
Ausführlich widmet sich Sebald seinem Freund Tripp in dem Essay „Wie Tag und Nacht – Über die Bilder Jan Peter Tripps“, nachzulesen in Logis in einem Landhaus.
Zusammenstellung und Ausführung: Melchior Fischer