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Verbringen auch Sie Ihren Urlaub in der Ferienregion Wertach im Allgäu!


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Urlaub und Ferien im Allgäu

Ferien im Allgäu

Wertach liegt im Allgäu am Fuße des Grünten dem Wächter des Allgäus. Hier können Sie einen unvergesslichen Urlaub verbringen. wenn Sie Ferien im Allgäu machen, ist Ihnen Erholung garantiert!

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werden zu einem Erlebnis. Desshalb zögern Sie nicht länger und buchen Ihren Urlaub in Wertach im Allgäu! Denn nur hier kann man prima entspannen.
Die Ferienregion Allgäu und Freizeit im Allgäu ist preiswert und für jeden

Urlaub

gut. Der Urlaub Wertach oder wie manche auch sagen Wertach Urlaub ist weltbekannt. Wenn es um Urlaub geht, sollten Sie sich am besten gleich an die Touristinformation der Gemeinde Wertach im Allgäu wenden. Hier werden Sie freundlich, kompetent und bestens beraten und die Touristinformation Wertach im Allgäu findet für jeden Urlaub suchenden die passende Unterkunft!

Zögern Sie nicht länger wenn es um

Erholung im Allgäu

geht. Wertach im Allgäu bietet für alle Familien, Singels und Ehepaare ein passendes Ferien und Freizeitangebot.

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Sebaldweg
 
 

 

Der Sebald Weg

Erinnerungen an den Schriftsteller W. G. Sebald

 

 

Winfried Georg Sebald,  wurde am 18.5.1944 in Wertach als zweites Kind von Georg und Rosa Sebald geboren. Sein Großvater Josef Egelhofer, der mehrmals in seinem Werk erscheint, war während dieser Zeit 20 Jahre Polizeikommissar in Wertach. Bis zu seinem 9. Lebensjahr wohnte die Familie bei Seefelder Ulrich und später über der Gaststätte von Pepi Steinlehner in Wertach. Nach dem Umzug nach Sonthofen besuchte er das Gymnasium in Immenstadt und Oberstdorf.  Mit seinem Werk "Schwindel. Gefühle" wurde er als Schriftsteller bekannt. In der Erzählung "Il ritorno in Patria", in dem genannten Werk, verarbeitet Sebald Bruchstücke seiner Erinnerung an die Kindheit in Wertach. Zur Erinnerung an den Schriftsteller wurde der Weg von Oberjoch über Unterjoch - die Sorgalpen bis zum Geburtshaus als "Sebald-Weg" bezeichnet und von der Gemeinde Wertach gestaltet. Dieses Wegstück ist in der Erzählung "Il ritorno in Patria" genau beschrieben. Auf sechs Stelen sind Textstücke aus dem Werk zu lesen, die sich genau auf den jeweiligen





(Bild: designgruppe koop, nesselwang)

topographischen Punkt beziehen, sozusagen am "Originalschauplatz" liegen. Bereits heute besuchen Wissenschaftler,  Studenten und Leser aus Europa und den USA die Region, um Spuren W.G. Sebalds zu finden. Die Wertacher Bücherei bietet zahlreiche Werke in verschiedensten Sprachen zum Ausleihen an, die zum Teil von Frau Ute Sebald aus dem Nachlass Ihres Mannes kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Der Literat W.G. Sebald hat nach seinem Abitur das Allgäu verlassen. Er wurde zu einem der international renommiertesten deutschen Autoren.  Jahrzehnte lehrte er an der englischen Universität Norwich Literaturwissenschaften. Schon in der Schule fiel er durch seine eigenständige Persönlichkeit und sein intellektuelles Interesse auf. Seine letzten großen Romane sind "Luftkrieg und Literatur" und "Austerlitz". Weitere Werke waren schon in Arbeit und wurden von der internationalen Kritik mit großem Interesse erwartet. In den USA sah man in ihm sogar einen potentiellen Nobelpreisträger.

Am 14.12.2001 kam W. G. Sebald durch einen tragischen Autounfall ums Leben. "Ein furchtbarer Schlag für die europäische Literatur" kommentierte der Observer, London. "Es ist nicht zu fassen, wen und was wir verloren haben", schrieb die Süddeutsche Zeitung. Folgende Ehrungen wurden dem Schriftsteller zuteil:

1991:              Berliner Literatur - Preis / Borowski-Medaille

1994:              Fedor-Malchow-Preis Preis der Literatur - Nord

1997:              Mörike-Preis/Wingate-Price for Fiktion/Heinrich-Böll-Preis

2000:              Heine-Preis/Josef-Breitbach-Preis

2001:              Bremer-Literatur-Preis/Posthume Verleihung am 28.01.2002/New York
                       Times "Book Review" W.G. Sebald: "Austerlitz" zum Buch des Jahres
                       gewählt.

 

Wegbeschreibung:

Die Gesamtlänge des Weges ist ca. 11 km. Der Startpunkt liegt auf etwa 1200 m in Oberjoch, das Ziel in Wertach (Geburtshaus W.G. Sebalds) 915 m. Der Weg selbst ist leicht zu begehen und bietet zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

  Hier finden Sie die Wegekarte!

Der Weg beginnt an der ehemaligen Grenzstation in Oberjoch (Bushaltestelle). Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie in Wertach wohnen, mit dem öffentlichen Bus bis Oberjoch zu fahren und dann ca. 2 km zu Fuß zum Einstieg des Weges zu laufen. Die Fahrpläne erhalten Sie in der Tourist-Information Wertach. Sicher ist auch Ihr Vermieter in Wertach gerne bereit, Sie an den Ausgangspunkt zu bringen. 

Direkt bei der ehemaligen Grenzstation beginnt der Weg mit dem wildromantischen Alpsteigtobel, wo sich die ersten beiden Stelen befinden. Die dritte Station folgt an der kunstvoll renovierten Krummenbacher Kapelle. Weiter geht es in Richtung Unterjoch,  zwischen Gasthof Krone und dem Fluss Wertach in Richtung Jungholz. Kurz vor der Vorderen Sorgalpe (Einkehrmöglichkeit) folgt Stele Nr. 4.  Von der Sorg-Alpe ist es nur ein kurzer Weg zum Alpenhotel Pfeiffermühle (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit), welches Sebald in seinem Buch mehrmals erwähnte. Weiter geht es über den Campingplatz Jungholz. Nach etwa 500 m auf der Teerstraße kommt die Straße Unterjoch-Wertach. Hier die "B 310" überqueren bis  zur Stele im "Engen Plätt". Weiter auf dem Wanderweg direkt neben der Bundesstraße am Sägewerk Willer vorbei nach Wertach.  Die letzte Stele befindet sich in der Alpenstraße, dann  weiter bis zur Kreuzung (Raiffeisenbank), dann links, nach ca. 100 m vor der Bäckerei Mayr befindet sich rechts etwas zurückgesetzt das Geburtshaus W.G. Sebalds, an dem eine Gedenktafel angebracht ist.

 

Deutschlandfunk: Sonntagsspaziergang...

 

 

"Sebald - Gedächtnisjahr" (2001 - 2011)  

 


Kunstausstellung von So., 22. Mai bis So., 5. Juni 2011

 
 

"w.orten farbe verleihen"
melchior fischer - michael klaner

 

kunstausstellung zum sebald-gedächtnisjahr vom So., 22. Mai bis So., 5. Juni 2011

 


Die beiden Lehrer- und Malerkollegen Melchior Fischer (Tel. 08365 1233) und Michael Klaner stellen ihren Bildern jeweils Texte des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers W.G. Sebald zur Seite und schaffen somit Verbindungen zwischen ihren Exponaten und Sebalds Schriftgut, zu einem Großteil im Kontext zum Sebald-Weg, der hier, in seiner ersten Heimat, an den Autoren erinnert. 
 
Plakatbild Michael Klaner, Sebald, klein.jpg

Der Titel „w.orten farbe verleihen“ spielt mit der Angewohnheit Sebalds, den Namen seines Geburtsortes stets mit „W.“ abzukürzen. Eine solche Schreib- und Leseart des Ausstellungstitels verdeutlicht, dass hier gleichsam dem Dorf „W.ertach“, wie auch Sebalds „W.orten“ und ebenso „.Orten“ seiner Werke über die hinzugesellten Bilder „Farbe verliehen“ werden soll. Ergänzend bietet ein „Sebald-Raum“ dem Neuling wie dem Sebald-Kenner eine Fülle von Information oder Vertiefung in Arbeit und Werk dieses bedeutenden, in Wertach geborenen Literaten.

Wanderung
Zusätzliche geführte Wanderungen am Samstag, 28.05.11 und am 04.06.11 mit Inge Speker auf dem Sebald-Weg (13 km)
Lesung
Am Freitag, 03.06.11 um 19.30 Uhr Lesung mit Frau Eva Schroer im Pfarrheim aus Werken von W.G. Sebald.

 

 

Ausstellung und Lesung im Dezember 2011

 

Mann mit BarkeMichael Klaner400.jpg

 

Anlässlich der 10. Jährung des Todestags (14. Dez. 2001) von W.G. Sebald fand eine Ausstellung von Do., 01.12.11 bis Do., 05.01.12 in den Räumen der Tourist - Information über den bekannten Literaten und Schriftsteller statt. Eine Lesung mit interessanten Details zu Sebald am Fr., 16.12.11 um 20 Uhr rundete die Gedenkveranstaltung ab.

 

Es handelte sich um eine aus Platzgründen reduzierte Version der Darstellung, wie sie während der Kunstausstellung „w.orten farbe verleihen“ im Mai und Juni 2011 im Pfarrheim Wertach zu sehen war. Drei Schautafeln zeigten noch einmal in knapper Form Einblick in Leben und Werk des international renommierten Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers Winfried Georg Sebald in der Touristinformation Wertach.

Eine Lesung zu W. G. Sebald und dessen Künstlerfreund Jan Peter Tripp fand am Freitag, 16. Dezember 2011 um 20.00 Uhr im Sitzungssaal in der Tourist – Information statt:

Im Zuge des Sebald-Gedächtnisjahres wurde durch die Gemeinde Wertach ein hochwertigerGiclée-Druck des Tripp-Gemäldes „Die weiße Zeit“ erworben, das den Schriftsteller W.G. Sebald eindrucksvoll in 4 Phasen eines Porträts abbildet, wobei das Konterfei von Mal zu Mal mehr ins Dunkel ausblendet. Nun soll das Bild, bevor es seinen endgültigen Platz einnimmt, offiziell eingeführt und in einer Initiative des Wertacher Kunstkreises öffentlich vorgestellt werden. Die Lesung würdigte dabei zugleich Künstler und Porträtierten.

 

W.G. Sebald und Jan Peter Tripp aus Tiefenbach waren nicht nur Schulkameraden am Gymnasium Oberstdorf, sondern auch späterhin, bis zu Sebalds Tod, verschworene Künstlerfreunde. Beide waren in ihrer Kunstauffassung sehr verwandt und schätzten sich gegenseitig in hohem Maße. Die hyperrealistisch gemalten Porträts und Gegenstände des Jan Peter Tripp verblüffen und irritieren aufgrund ihrer (scheinbar) hohen fotografischen Identität. Ausführlich widmet sich Sebald seinem Freund Tripp in dem Essay „Wie Tag und Nacht – Über die Bilder Jan Peter Tripps“, nachzulesen in Logis in einem Landhaus.

 

Inhalt der Lesung mit Beiträgen von Wegbegleitern Sebalds mit interessanten Details ausdessen Lektoren- und Dozentenzeiten in Manchester und Norwich, sowie Anmerkungen von berufener Seite zu seinem literarischen Schaffen. Anschließend ein Essay Sebalds mit Jan Peter Tripp im Mittelpunkt. Eine Präsentation, mit Bezug zu Bildmaterial, unterstützte den Vortrag. Zusammenstellung und Ausführung: Melchior Fischer



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