Heimatmuseum
Das Heimatmuseum wurde 1931 von dem ehemaligen Bürgermeister Josef Zeller gegründet. Der Initiator hatte die Idee, weil er der heranwachsenden Jugend Altes Ortsgeschichtliches und Handwerkliches erhalten wollte, zumal er den starken Wandel der Zeit erkannte. Bis 1957 war das Museum im alten Postgebäude bzw. im Elektrizitätswerk untergebracht. Wegen Umbauarbeiten mußte es von 1957 bis 1967 nach Gereute zu Johann Zeller verlegt werden, bis es schließlich 1968 ins Feuerwehrhaus kam.

In acht verschiedenen Räumen sind land- und forstwirtschaftliche Geräte, handwerkliche Werkzeuge, Bauernküche, heimische Tiere / Gesteine, Sakrale Gegenstände, eine Gemäldegalerie von F.S. Lochbihler, sowie Gemälde von Wertacher Persönlichkeiten untergebracht. Eine umfangreiche Sammlung von Jagd- und Kriegswaffen, die in erster Linie von Bennedikt Kraus eingerichtet wurde, der auch seit Jahrzehnten die Leitung des Museums innehat, ist in einem weiteren Raum zu bewundern. Außerdem ist eine Sammlung von ca. dreitausend farbenfrohen Schmetterlingen in allen Größen und Farbschattierungen, von Spinnern und Spannern bis zu Totenköpfen von Anton Niedermeier zu sehen. Als Niedermeier nach dem Zweiten Weltkrieg seine Waffe als Berufsjäger eine Zeit lang nicht benutzen durfte, ging er fortan mit dem Netz auf die Jagd. Fachmännisch präparierte er zu Hause die Prachtexemplare in einem mit Zyankali gefüllten Glas. Dann wurden die Exoten drei Wochen lang gespannt und unter Glas in einen Kasten gesteckt.
| Holzbearbeitungsgerät | ![]() |
| Holzfahrrad | ![]() |
| Löschkübel aus dem Jahre 1843 | ![]() |
| Zündnadelgewehr von Josef Wittwer | ![]() |
| Familie des Malers Franz Sales Lochbihler | ![]() |
Das Museum ist in der Regel mittwochs von 15 - 17 Uhr geöffnet.
Heimatmuseum, Grüntenseestr. 27, 87497 Wertach





















