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Funken 2013
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Funken 2013
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Funkenfeuer

Das Funkenfeuer am So., 18. Februar 2018 ab ca. 19 Uhr. Ursprünglich einmal ein heidnischer Kult zur Vertreibung des unliebsamen, strengen und eiskalten Winters, hat sich das Funkenfeuer im Allgäuer Raum bis zum heutigen Tag als traditionelles Brauchtum erhalten.

Kaum ist die „Fasnacht“ vorbei, so beginnen die Vorbereitungen für den „Funkensonntag". In Wertach wird es den „Funkenbauern“ nicht leicht gemacht, denn sie müssen mit mehreren „Feuern“ konkurrieren. So werden, außer im Ort selbst bei der „Stockatanne“ am „Grünen Pfad“, auch noch in den höher gelegenen Ortsteilen wie Vorderreute und Oberellegg Funkenfeuer errichtet (Hinterreute bereits am Vorabend, Vorderreute ab 19 Uhr). Fällt auch einmal der eine oder andere aus, 3 Feuer sind es allemal.

Schon Wochen und Monate vorher wurden Holzvorräte gesammelt. Zum Funkensonntag werden sie dann an den für den Funken bestimmten Platz gebracht und zu einem großen Haufen aufgeschichtet, je höher der Funken, umso besser. In die Mitte des Haufens steckt man nun eine lange Holzstange, an deren Ende die "Funkenhex" befestigt wird. Diese aus Stroh gefertigte und mit alten, bunten Kleidungsstücken ausstaffierte Puppe ist meist recht gaudig anzuschauen. Sobald es dunkel wird, so gegen 19 Uhr, wird dann der Funken mit brennenden Fackeln entzündet. Vor dem Funken hat sich mittlerweile eine ansehnliche Menschenschar angesammelt und Lachen und Fröhlichkeit geben den Ton an. Das Funkenfeuer wird langsam größer und größer. Nun beweist sich die Kunst der Funkenbauer, je länger der Funken braucht, um ganz abzubrennen, desto besser wurde er gestapelt. Mit der Vernichtung der "Funkenhex" ist dann der Höhepunkt erreicht und die meisten Schaulustigen begeben sich auf den Heimweg. Zuhause wird dann meist mit heißem Glühwein und frischgebackenen "Funkenküchle" weitergefeiert (Rezept liegt bei).

Rezept für Funkenküchle auch Pfosen genannt

Zutaten:

1/8 l Milch, 500 g, Mehl, 40 g Hefe, 80 g Zucker, 70 g Butter, 2 Eier, 1 Prise Salz und ein wenig Zucker zum Bestreuen der fertigen Küchle.

Zubereitung:

Man lässt die Hefe in ein wenig lauwarmer Milch gehen, gibt sie dann mitten in das mit dem Zucker vermischte Mehl und lässt den Teig ca. 30 Min. gehen; dann kommen Butter, Eier und die übriggebliebene Milch sowie die Prise Salz dazu. Man verknetet alles gut miteinander bis der Teig Blasen wirft. Nun lässt man ihn nochmals eine Stunde gehen und schneidet dann große, ovale Stücke ab, die man auf ein mit Mehl bestreutes Brett setzt und wieder eine halbe Stunde gehen lässt. Sodann zeiht man den Teig unter ständigem Drehen von der Mitte her nach außen, so dass sich außen ein starker Rand bildet, das runde Innenfeld aber hauchdünn wird. Die Küchle müssen sofort im schwimmenden Fett herausgebacken und noch heiß mit Zucker bestreut werden.

GUTEN APPETIT!!